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Hard Seltzer - der neue, leichte Drink mit wenig Alkohol

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Hard Seltzer, Hard Tea und Hard Juice erobern den Markt mit neuem Konzept und Geschmäckern. Wie die „harten“ Versionen von Aroma-Wasser, Tee, Saft, und Fruchtwein die Umsätze im Nischen-Segment zum Fließen bringen.

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Ein Mineralwasserdrink mit Fruchtgeschmack und etwa fünf Prozent Alkohol erobert gerade den amerikanischen Markt: Hard Seltzer enthält im Gegensatz zu Alcopops keinen Destillationsalkohol wie Rum oder Wodka, sondern Gärungsalkohol aus fermentiertem Zucker. „Seltzer“ steht für sprudelndes Wasser und „Hard“ bedeutet, dass es Alkohol enthält.

Hard Seltzer wird wie Bier in Dosen verkauft, enthält wenig Alkohol und Kalorien und vereint die neuen Lifestyle-Werte Wellness und Mindfulness mit dem Bedürfnis der modernen Konsumenten nach neuen, aromatischen Geschmackserlebnissen in einem leicht alkoholischen Ready To Drink-Getränk. Mit dem Sprudelwasser, das mit wenig Alkohol, einem niedrigen Zuckergehalt und vollem Fruchtgeschmack punktet, machen Influencer auch auf Social Media im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur.

US-Brauereien setzen auf Hard Seltzer

Als Pionier der Hard Seltzers gilt der Kanadier Anthony von Mandl, der im Sommer 2016 ein eigenes Hard Seltzer-Produkt in den drei Geschmacksrichtungen Limette, Kirsche und Grapefruit auf den Markt brachte. Zuvor konnte er bereits sprudelnde Gewinne mit Alcopops verzeichnen, die in den USA bereits seit etwa zwei Jahrzehnten boomen. Seit der Markteinführung entdeckten weitere Unternehmen der Getränkeindustrie den neuen Markt für sich, woraufhin der Wettbewerb sich rasch verschärfte. Vor allem für Brauereien ist das neue Trendgetränk eine gefundene Nische: Schließlich wird es vor allem aus karbonisiertem Wasser und fermentiertem, glutenfreien Getreide oder fermentierter Glucose hergestellt, um Alkohol zu gewinnen. Hinzu kommen Aromen und etwas Süße wie zum Beispiel Rohrzucker. Das genannte Unternehmen von Mandl soll heute bereits 50 bis 60 Prozent Marktanteil der Hard Selzers einnehmen und meldete für das Jahr 2019 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar – mit steigender Tendenz.

Quellen: https://omr.com/de/white-claw-marketing/
https://www.lebensmittelzeitung.net/industrie/Trendgetraenk-Hard-Seltzer-erobert-amerikanischen-Markt-144580
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Je weniger Alkoholgehalt, desto besser – vor allem für die Jungen

Zwar hält Hard Seltzer im Vergleich zu anderen alkoholischen Getränken immer noch einen kleinen Marktanteil, doch analysierte Mintel, wie gut das alkoholhaltige Sprudelwasser mit dem Bedürfnis der Konsumenten nach mehr natürlichen Zutaten, weniger Kalorien und weniger Alkohol in Resonanz steht. So geben 35 Prozent der US-Konsumenten an, die gesündeste Variante des Alkoholgetränks zu wählen, während 33 Prozent sich über die Inhaltsstoffe informieren und 32 Prozent die nichtalkoholischen Alternativen bevorzugen.

Vor allem die unter 45-Jährigen sind darauf bedacht, ihre Gesundheit auch beim Trinken alkoholischer Getränke zu berücksichtigen.

Erhebungen von Mintel zufolge sind Personen, die Hard Seltzer trinken, generell mehr dazu geneigt, Ready To Drink-Gertänke zu konsumieren. Demnach hat das leichte Trendgetränk auch dazu beigetragen, das Ready To Drink-Segment nach einem Rückgang der Umsätze wieder voranzupushen. Für Ready To Drink-Getränke sei es wichtig, vermehrt Zucker und Kalorien generell zu reduzieren: Hard Seltzer kommt für diese Nachfrage gerade richtig!

Getränke mit weniger Alkohol wie Hard Seltzer können auch dazu beitragen, dass Konsumenten auch unter der Woche mehr Alkohol trinken: Aus Gründen der Produktivität wird der Konsum alkoholischer Getränke derzeit an Werktagen eher vermieden.

Quelle: Alcoholic Beverage Drinking Occations, US, September 2019, Mintel

In Europa ist die Industrie mit Hard Seltzer allerdings zurückhaltend, da viele rechtliche Fragen insbesondere für die Vermarktung ungeklärt sind.

Hard Tea: Ready To Drink-Tees mit Alkohol aus der Dose

Wegen des Megatrends Gesundheit boomt auch die Industrie für Tee – und weil Eistee schon seit Jahrzehnten ein beliebtes Sommergetränk ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Erfrischungsdrink auch als „Hard“-Variante mit Alkohol auf den Markt kommt. Im Winter ist man es schon seit jeher gewohnt, Tee mit Alkohol zu trinken, zum Beispiel schwarzen Tee mit Rum oder den traditionell auf Schihütten getrunkenen Jagatee.
Mittlerweile ist Hard Tea in vielen Varianten erhältlich, so zum Beispiel als Früchtetee, Kombucha oder Grüner Tee. Oft werden Hard Tea-Produkte auch als Ready To Drink-Cocktails verkauft – demnach ist Tee einfach eine Zutat eines fertig gemixten Cocktails aus der Dose.

https://worldteanews.com/editors-choice/new-canned-tea-cocktail-and-hard-teas

Hard Seltzer
Auch Longdrinks können ganz einfach durch den Mix aus mehr Fruchtsaft und weniger Alkohol zu „Hard Juices“ werden: Man nehme Organgensaft und versetze ihn lediglich mit einem Schuss Wodka oder Fermentationsalkohol, anstatt die Alkoholmenge dominieren zu lassen. Es ist gut denkbar, dass schon bald weitere „Hard Juices“ in allen möglichen Geschmacksvarianten in den Getränkeregalen stehen.

FAZIT:

Leichte Alkoholgetränke liegen im Trend, und sie werden immer fruchtiger. Hard Seltzer boomt in den USA und wird dort als „Soda mit Alkohol und Fruchtgeschmack“ beinahe als Wellness-Getränk vermarktet. Auch Tee findet sich zunehmend als Basis für alkoholische RTD-Getränke Varianten wieder. Mit dem Trend „Sense of the Intense“ kommen vor allem Produkte mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen bei den Konsumenten jetzt gut an!

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Julia Gugler

Julia GuglerAuthor

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