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Fruchtwein und Frucht-Seccos: Die leichte Art, „Wein“ zu genießen

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Der Sommer naht und mit ihm die Zeit, erfrischende Drinks im Freien zu genießen. Fruchtweine, Frucht-Seccos und Honigweine erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. Aus guten Gründen sind sie jetzt die leichten, fruchtigen Alternativen zum Traubenwein. Wir zeigen, warum es sich jetzt lohnt, auf diesen Trend zu setzen!


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Ob bei der Gartenparty, in der Strandbar oder im Schwimmbad: Bei warmen Temperaturen sorgen kühle, leichte Drinks für noch mehr Lebensfreude und Summer-Feeling. Fruchtweine, Ciders und Seccos stechen jetzt als verspielte Alternativen in allen möglichen Farben zwischen Traubenwein und Sekt in den Verkaufsregalen der Getränkeabteilungen hervor und haben in der warmen Jahreszeit Hochsaison. Sie schmecken frisch und belasten mit niedrigeren Alkoholgehalten den Organismus bei heißen Temperaturen deutlich weniger. Fruchtweine und Seccos befruchten nicht nur den Sommer der Konsumenten, sondern auch die Gewinne der Getränkehersteller – denn gerade Seccos punkten mit einem großem Wachstumspotenzial.

Alkoholkonsum sinkt weltweit

Die leichten Varianten der alkoholischen Getränke sind im Aufwind, wobei auch hier der Haupttreiber erneut das steigende Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten ist. Verschiedenen Erhebungen zufolge tendieren Menschen auf der ganzen Welt dazu, immer weniger Alkohol zu trinken: In UK geben bereits 33 Prozent der über 18-Jährigen an, während des vergangenen Jahres ihren Alkoholverbrauch reduziert zu haben, in den USA dankten 21 Prozent dem Alkoholkonsum in den letzten zwölf Monaten verstärkt ab.

Quelle: „Attitude towards low- and non-alcoholic Drink UK”, Mintel, August 2019
“Alcoholic Beverages Occasions US”, Mintel, September 2019

Dabei geht es allerdings weniger um den geschmacklichen Verzicht von Cocktails, Wein & Co., als um das tatsächliche Bedürfnis, Alkohol-Volumenprozent zu reduzieren. Wie Beverage Daily berichtet, steigt auch die Nachfrage nach alkoholfreien Getränken mit weniger als 0,5 Prozent Volumenprozent vor allem in Europa rasant an. Als Kernmärkte für diese Getränke werden vor allem Deutschland, Spanien und auch Russland genannt, aber auch Frankreich, UK und Italien haben künftig großes Wachstumspotenzial.

Quelle: https://www.beveragedaily.com/Article/2020/04/03/Zero-alcohol-drinks-The-European-picture

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Der Trend zur Mäßigung des Alkoholkonsums wird sich auch in den Regionen außerhalb Europas, wo er bereits etabliert ist, fortsetzen. Die Entwicklung hin zu Low und No Alcohol zeichnete sich in Märkten wie den USA und China bereits vor COVID-19 ab, hat sich aber seit dem Ausbruch beschleunigt – insbesondere bei jüngeren KonsumentInnen im Alter von 22 bis 34 Jahren. Man versucht also zunehmend, das Verlangen nach Alkohol mit einem wachsenden Gesundheitsbewusstsein in Einklang zu bringen.

Die Experten von Mintel empfehlen Marken, in aufstrebenden Märkten Getränke mit niedrigerem Alkoholgehalt anzubieten, um einen längerfristigen Weg zu 0 % Alkohol zu ebnen.
Das macht Sinn: Alleine in UK beispielsweise haben 47 Prozent der 18 bis 24-Jährigen ihren Alkoholkonsum reduziert.

Jüngere KonsumentInnen neigen dazu, den Geschmack von Alkohol im Vergleich zu älteren nicht so sehr zu genießen. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der 22- bis 34-Jährigen stimmen zu, dass Geschmacksrichtungen die Wahl ihres Alkohols bestimmen. Innovative Weine mit niedrigerem Alkoholgehalt sollen jüngeren Alkohol-KonsumentInnen fruchtigere Aromen und weniger Alkoholgeschmack eröffnen. Und hier kommen Fruchtweine und Seccos ins Spiel: Sie punkten exakt mit weniger Alkoholgehalt und mit einer deutlich größeren Geschmacksvielfalt als Traubenweine.

Quelle: „The Future Of Wine and Spirits: 2022”, Martin Pasco, Mintel, March 2022

Fruchtweine und Seccos werden aus unterschiedlichen Obstsorten gewonnen – beispielsweise aus Erdbeeren, Himbeeren, Ribiseln, Holunderbeeren, aber auch aus Äpfeln, Birnen oder Steinobst wie Marillen sowie aus Exoten wie Mango oder Passionsfrucht und vielen mehr. Weinrechtlich gelten diese Produkte als Obstweine, weshalb sie in herkömmlichen Vinotheken meist nicht zu finden sind.

Der größte Unterschied zu Traubenwein liegt in der Aromaausprägung: Fruchtweine riechen und schmecken sehr intensiv nach der Frucht, aus der sie hergestellt wurden und sie profitieren von einem moderaten Restzuckergehalt, der das Aroma unterstreicht. Daher sind bei Fruchtweinen auch so viele unterschiedliche Geschmackskompositionen möglich, welche die Nachfrage der jüngeren KonsumentInnen treffen.

Zu der erhöhten Nachfrage nach weniger Alkohol und mehr Geschmacks-Varianten kommt, dass vor allem Geschmäcker auf Basis natürlicher Zutaten global gesehen bevorzugt werden, was ein weiteres Argument für Fruchtwein ist. Guter Geschmack wird – nicht zuletzt wegen der steigenden Bedeutung von Social Media – immer mehr mit den Farben des Getränkes assoziiert, und das erlaubt Marken, ihre Produkte aus verschiedenen Fruchtsorten bunt und vielfältig auf Instagram & Co. bei der digital-affinen Zielgruppe zu vermarkten.

Quelle: “Flavour Focus: Alcoholic Beverages“, Regina Haydon, Mintel, Mai 2018

Grund genug also für Frucht-Seccos, Fruchtweine und Ciders sowie Honigwein, ihren Aufschwung zu feiern! Für ein besseres Verständnis stellen wir Ihnen hier die einzelnen Kategorien im Detail vor:

1. Fruchtwein: Früchte und Beeren statt Trauben

Fruchtwein entstand ursprünglich „aus Zufall“ – nämlich als Nebenprodukt der Produktion von Beeren oder anderen Früchten. Heute werden Fruchtweine von industriellen Erzeugern wie AUSTRIA JUICE als eigenständige Produktlinie hergestellt, zum Beispiel aus Kirschen, verschiedenen Beeren sowie tropischen oder orientalischen Früchten wie Ananas und Granatapfel. Die Weine aus Äpfeln und Birnen werden hingegen in eine eigene Kategorie, international als Cider und Perry, gereiht.

Beliebt ist auch eine breite Palette an RTD-Getränken auf Fruchtweinbasis wie zum Beispiel Fruchtglühwein, Fruchtweinbowlen und Fruchtweincocktails.

Quelle: https://www.fruchtwein.org/fruchtwein.html

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2. Frucht-Seccos: Prickelnder Fruchtperl- und Fruchtschaumwein

Fruchtwein dient als Basis für Frucht-Secco. Als „Sekt“ hingegen dürfen seit 1971 nur noch Schaumweine aus Trauben bezeichnet werden, wonach sich für perlende Fruchtweine, die eben nicht aus Trauben, sondern auch anderen Früchten bestehen, die Bezeichnung „Secco“ bzw. „Schaumwein“ in Kombination mit dem Namen der Frucht etabliert hat. Als fruchtige Alternativen zu Sekt und Prosecco präsentieren sich heute etwa Beeren- oder Fruchtperlweine. Für die Herstellung von feinperligen Fruchtperlweinen werden junge, frische Fruchtweine mit etwa 4 g/l Kohlensäure versetzt. Teilweise wird bei der Herstellung die bei der Gärung aufgefangene, natürliche Kohlensäure beigefügt, wodurch der frische, fruchtige Geschmack entsteht.

Wie unterscheiden sich nun Fruchtperlweine von Fruchtschaumweinen? Ausschlaggebend ist der Kohlensäuregehalt: So müssen Fruchtschaumweine in der Flasche bei 20°C einen Überdruck von mindestens drei bar aufweisen, bei Fruchtperlwein beträgt er dagegen nur etwa zwei bar!

Quelle: https://www.fruchtwein.org/frucht-perl-schaum-wein.html

3. Honigwein bzw. Met: Süßer Genuss mit Honig und Hefe

Im Gegensatz zu Fruchtweinen und Seccos haben Honigweine vor allem in den Wintermonaten Saison. „Met“ ist die altgermanische Bezeichnung für Honig.

Das aromatische Getränk wird durch das Vergären von einem Teil Honig und maximal zwei Teilen Wasser hergestellt. Hefe treibt die Vergärung an. Für die Haltbarkeit des Honigweins kann in geringem Maß Fruchtsäure zugesetzt werden, wobei der Geschmack anschließend durch eine neuerliche Beigabe von Honig vollendet wird. Die Zugabe von Zucker ist bei der Herstellung von Honigwein nicht zulässig. Honigwein bzw. Met hat üblicherweise einen Alkoholgehalt von neun bis 12 Volumenprozent.

Besonders beliebt ist Honigwein vor allem für heiße Wintergetränke in Kombination mit Gewürzen wie Anis, Ingwer, Muskat oder Zimt, darüber hinaus stehen auch Kräuteressenzen bei manchen Sorten in der Rezeptur.

Quelle: https://www.fruchtwein.org/honigwein.html

AUSTRIA JUICE: Fruchtwein und Secco seit 50 Jahren

Seit 1982 produziert AUSTRIA JUICE an dem Produktionsstandort in Deutschland Fruchtwein und Fruchtweinbasen für ein umfassendes Sortiment der alkoholischen Getränke. Durch die sorgsame Fermentation von handverlesenen Zutaten und die finale Verfeinerung durch die Experten, ist es möglich, einzigarte Produkte mit höchster Qualität zu kreieren. Auf Basis der hervorragenden Fruchtweine werden innovative alkoholische und nicht alkoholische Getränkekonzepte von vielfältigster Natur verwirklicht. Diese werden als füllfertige Produkte angeboten, aber auch als Basis in Form standardisierter, alkoholischer und entalkoholisierter Grundweine für weiterarbeitende Getränkehersteller oder zur Herstellung von Essig. Auch für trendige Hard Seltzer-Produkte dienen AUSTRIA JUICE Fruchtweine, wie Apfeldessertwein als Basis.

FAZIT:

Konsumenten wollen weltweit gesünder und bewusster leben – und im beruflichen Umfeld leistungsstark sein. Erhebungen belegen, dass der globale Trend tendenziell in Richtung alkoholreduzierte Getränke geht – vor allem bei den jüngeren KonsumentInnen im Alter von 18 bis 34 Jahren. Leichte, fruchtige Alternativen zum traditionellen Traubenwein wie Fruchtweine, Frucht-Seccos oder Honigweine treffen darum auf die Nachfrage der Konsumenten nach weniger Alkohol und mehr Geschmacksvielfalt.

Vom beliebten Fruchtwein-Klassiker bis hin zum extravaganten RTD Produkt auf Fruchtweinbasis unterstützt AUSTRIA JUICE Getränkeabfüller mit seinem breiten Produktportfolio im Bereich Fruchtwein, Cider und Getränkegrundstoffen bei Ihren Unternehmungen.

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Matthias Nies

Matthias NiesAuthor

Director of Sales Fruitwine

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