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Nachhaltig ernten - sinnvoll und bewusst

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Austria Juice hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 den gesamten Warenanteil zu 100 Prozent aus nachhaltiger Produktion zu ernten.

Als Mitglied des Sustainable Juice Covenant (IDH) ist AUSTRIA JUICE Teil eines Zusammenschlusses mehrerer großer Unternehmen der Getränkeindustrie, die bis zum Jahr 2030 ein gemeinsames Ziel erreichen wollen: 100 Prozent der Ware nachweisbar nachhaltig zu produzieren.

Im Fokus steht dabei die gesamte Lieferkette, die anhand einzelner Nachhaltigkeitszertifizierungen der jeweiligen Betriebe überprüft und gewährleistet wird. Gemeinsame Regeln sind die Basis, um dieses Ziel für alle transparent und messbar zu erreichen. Überprüft wird die Einhaltung dieser Regeln durch ein einheitliches Sozialaudit. Austria Juice nützt dafür vorrangig das Audit Sedex SMETA, und als Basisinstrument für die Bewertung der Lieferanten das Farm Sustainability Assesment (FSA).

Was versteht man unter nachhaltigem Anbau und Ernte?

Zentrale Themen bei Anbau und Ernte sind Bewässerungssysteme, die Auswahl der passenden Sorten für weniger Pestizide und passend zur jeweiligen Bodenbeschaffenheit, organische Nährstoffversorgung sowie die faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Produzenten, die Win-Win-Situationen schafft und den Landwirten langfristig ein gutes Leben ermöglicht.

Nachhaltige Landwirtschaft zeigt sich u.a. in folgenden Bereichen:

• Betriebsführung
• Arbeitsbedingungen
• Boden- und Nährstoffmanagement
• Pflanzenschutz

Irrigation System

Bei der Bewässerung etwa erzielen bereits relativ einfach umsetzbare Maßnahmen große Wirkung, wie zum Beispiel den Zeitpunkt und Art der Bewässerung richtig zu wählen. „Morgens ist es am kühlsten, da gelangen die Tropfen direkt zu den Wurzeln, wo sie benötigt werden, anstatt in der warmen Luft zu verdunsten“, sagt Sustainability-Experte Jörg Schultz von AUSTRIA JUICE.

Vertragsanbau: AUSTRIA JUICE unterstützt Landwirte

Mit den aktuellen Vertragsanbau-Projekten in Ungarn und Polen konnte AUSTRIA JUICE Landwirten vor Ort helfen, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern und langfristig zu sichern. Schultz: “Viele Bauern hatten damals in Ungarn ihre Landwirtschaften aufgegeben, weil sie keine Abnehmer hatten und wirtschaftlich nicht weiterkamen. Die Voraussetzungen für den Anbau von Apfelbäumen hingegen sind in Ungarn ideal, ebenso in Polen.“

Zum anderen gelang es in Ungarn und Polen, gemeinsam mit Experten aus der Frucht umweltschonend das Maximum herauszuholen. Resistente Apfelsorten sorgen dafür, dass 60 bis 80 Prozent weniger Pestizide zum Einsatz kommen müssen. „Dadurch können die Bauern einerseits Kosten sparen, andererseits tragen wir zum Schutz der Umwelt bei“, sagt Jörg Schultz. Gemeinsam mit Experten und mit den Bauern wurden die besten Apfelbaumsorten für die Böden vor Ort ausgewählt und die Landwirte darauf angesprochen, ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert seien. Die Bäume stammen aus regionalen Baumschulen und wurden von AUSTRIA JUCE vorfinanziert.

Ein weiteres Projekt ist für den Anbau von Kirschen für den hundertprozentigen organischen Anbau in Planung. „In Zukunft wird es immer wichtiger werden, die Wahl der Sorten an die Entwicklung des Klimas anzupassen – und das am besten von Anfang an“, erklärt Jörg Schultz weiter, „Denn bei einer Umstellung von bestehenden Sorten auf neue vergehen in der Regel um die zehn Jahre.“

Harvest of Cherries

Was bringen Erntemaschinen für die Nachhaltigkeit?

Bei der Ernte werden neben oder anstatt der menschlichen Arbeitskräfte tendenziell immer mehr Maschinen zum Einsatz kommen. „Das System scheint sich zu ändern“, sagt Jörg Schultz, „Das klassische System mit Erntehelfern wird langfristig nicht haltbar sein. Farming ist nicht mehr sehr attraktiv, darum ziehen immer mehr in die Städte, womit die Arbeitskräfte weniger werden.“

Eine Lösung könnten hier Maschinenringe sein, sagt Schultz: „Wenn man Erntemaschinen aus einem Pool je nach Bedarf anmieten kann, spart das Investitionskosten und mehrere Bauern können sich nach ihren Interessen zusammenschließen.“

FAZIT:

Bis zum Jahr 2030 will AUSTRIA JUICE als Mitglied des Sustainable Juice Covenant (IDH) gemeinsam mit mehreren großen Unternehmen der Getränkeindustrie ein gemeinsames Ziel erreichen: 100 Prozent der Ware nachweisbar nachhaltig zu produzieren. Nachhaltiger Anbau und Ernte beginnen bei der Auswahl der Pflanzen und Bäume entsprechend den Böden, führen weiter über die passende und ressourcenschonende Bewässerung bis hin zur organischen Versorgung mit Nährstoffen. Die menschliche Arbeitskraft ist ebenso eine wichtige Ressource: AUSTRIA JUICE setzt daran, sie unter anderem mit Vertragsanbau-Projekten zu schätzen und zu stärken.

Jörg SchultzAuthor

Project Manager - Technical R&D and Processes

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