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Was ist Clean Label?

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Clean Labelling erfüllt den Wunsch der Konsumenten nach gesunden Lebensmitteln, die natürlich zubereitet sind.
Es ist ein nachhaltiger Gegentrend zu dem fast grenzenlosen Angebot an industriell gefertigten Nahrungsmitteln: Wer heute vor den Supermarktregalen steht, findet nichts, was es nicht gibt. Von Getränken über exotisches Gemüse, Fisch, Wurstwaren und Fleisch in allen Varianten bis hin zu unzähligen Sorten an Gewürzen und -Mischungen, Milchprodukten, Tiefkühlwaren, Brot, Limonaden, Säften und Wein – das Angebot ist fast unerschöpflich.


Zugleich sind Konsumenten heutzutage mehr als je zuvor mit ihrer persönlichen Gesundheit und ihrem Wohlbefinden beschäftigt. Immer mehr hinterfragen kritisch, was bei ihnen auf dem Teller und am Ende in ihrem Körper landet. Das hat zur Folge, dass eine steigende Zahl an Konsumenten in dem Überangebot an Nahrungsmitteln die natürliche Alternative bevorzugt.

Clean Eating: „sauberes Essen“ als neuer Lifestyle


Die US-Ernährungsexpertin Tosca Reno hat aufgrund des immer lauter werdenden Rufes nach „sauberem Essen“ ein Konzept entwickelt, das sie Clean Eating nennt – und landete mit ihren Büchern weltweit Bestseller: Gerichte sollten aus maximal fünf frischen Zutaten bestehen und nicht mehr als fünf Verarbeitungsschritte umfassen. Gekocht wird mit kalt gepressten Ölen, gewürzt mit reichlich Kräutern und Pfeffer aber mit wenig Salz.

Clean Eating ist eine Steigerung der fleischlosen Ernährung in Richtung Umweltschutz, da gerade Soja immer wieder in Verruf geraten ist. Reno ist überzeugt, dass 80 Prozent des Wohlbefindens von der Ernährung abhängen. „Du bist was du isst“ bekommt mit Clean Eating eine neue Bedeutung.

Clean Eating

  • Gerichte bestehen aus maximal fünf Zutaten
  • Sie werden in höchstens fünf Verarbeitungsschritten zubereitet
  • Gekocht wird mit kalt gepressten Ölen, frischen Kräutern, Pfeffer und mit wenig Salz
  • 80 Prozent des Wohlbefindens hängen von der Ernährung ab

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Clean Label: Die Antwort auf den Wunsch nach sauberem Essen

Was Clean Eating in den privaten Küchen ist, ist Clean Labelling im weitesten Sinn in der Industrie.

Clean Labelling beschreibt Lebensmittelprodukte mit bekannten und einfachen Zutaten, die leicht zu erkennen, zu verstehen und auszusprechen sind. Trotz der zunehmenden Verwendung des Begriffs "Clean Label" im Fast Moving Consumer Goods-Bereich gibt es jedoch keine allgemein anerkannte Definition dessen, was ein Clean Label Produkt darstellt.

Doch allen Lebensmitteln mit dieser sogenannten „sauberen Etikettierung“ gemeinsam ist: Ein Clean Label-Produkt verspricht, dass das Produkt ein oder mehrere Zutaten enthält, die möglichst unverarbeitet und natürlich sind. 

Auch in der Gastronomie hat sich parallel zum Clean Eating Trend eine „neue Einfachheit“ etabliert. Viele neue erfolgreiche Gastronomiekonzepte sind Monokonzepte, bei denen in einem Lokal vor allem ein Produkt in mehreren Variationen die Speisekarte dominiert. Und das dafür in höchster Qualität. Hanni Rützler bezeichnet in ihrem „Food Report 2018“ das Gemüse in allen Varianten als neue Stars in der Küche. Spitzenköche setzen bei der Zubereitung tendenziell auf weniger Zutaten.


Clean Label:
Beschreibt jene Lebensmittel (Zutatenlisten), die möglichst naturbelassene und unverarbeitete Zutaten enthalten.

Guter Ersatz: Weniger ist mehr 

Bei vielen Clean Label-Produkten werden also weniger verarbeitete und/oder synthetisch hergestellte Stoffe eingesetzt, die dem Konsumenten ein besseres Gefühl vermitteln und als gesündere Alternative angesehen werden.

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Gängige Ersatzstoffe sind zum Beispiel:

  • Färbende pflanzliche Lebensmittel
    Künstliche Farbstoffe können bei Clean Labelling durch färbende Pflanzenextrakte und/oder färbende Saftkonzentrate substituiert werden.
  • Hefeextrakt
    Hefeextrakt ist natürlichen Ursprungs und wird bei einigen Clean Label-Produkten anstelle künstlicher Geschmacksverstärker eingesetzt.
  • Konservierungsstoffe
    Konservierungsstoffe zum Beispiel in Säften werden vor allem durch technische Verfahren ersetzt, welche die Beigabe von künstlichen Konservierungsstoffen unnötig machen.

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Clean Labelling als Chance


Clean Labelling kann also von den Herstellern zur Information und zur Bewerbung eines entsprechenden Produktes verwendet werden, denn es trifft den Nerv der Zeit: „Das Interesse an sicheren Lebensmitteln und die Sorge um deren Herkunft hat sich zu einem Dauerthema in unserer Esskultur entwickelt“, schreibt Hanni Rützler in ihrem Food Report 2019. Verunsicherte Konsumenten würden Sicherheit und Transparenz in Bezug auf Herkunft, Verarbeitung, Inhaltsstoffe, Vertrieb und Verkauf fordern.

Damit ist Clean Labelling eine enorme Chance für das Produkt-Marketing. Vorausgesetzt, dass die Kriterien tatsächlich erfüllt sind.

Für den Hersteller ist die Umsetzung nicht immer ganz einfach. Denn für viele eingesetzte Zutaten lässt sich nicht so leicht eine adäquate Clean Labelling taugliche Alternative finden.
 
 
Clean Label Guide
 
 
Andreas Lausberg

Andreas LausbergAuthor

Director of NPD, QM/QA & Flavours

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