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Ernte & Wertschöpfungskette: Vom Feld in die Presse an einem Tag

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Die Wertschöpfungskette nach der Ernte entscheidet, in welcher Qualität das Produkt zum Kunden kommt: Bei AUSTRIA JUICE hat sich eine funktionierende Wertschöpfungskette über viele Jahre bewährt.

Erdbeeren, Johannisbeeren, Sauerkirschen, Karotten, Äpfel, Aronia, Himbeeren und Birnen – von April bis Dezember geht es in den unterschiedlichen Anbaugebieten der Landwirte von AUSTRIA JUICE nur um ein Thema: Die Ernte.

Zwei Drittel des Gesamtvolumens werden in Europa – etwa in Polen, Deutschland, Ungarn und Österreich produziert –  der Rest in China und in Teilen Südafrikas sowie in Süd- und Nordamerika.

Die Wertschöpfungskette folgt einer wichtigen Regel: Alle 15 weltweiten Produktionsstandorte von AUSTRIA JUICE befinden sich in schnell erreichbarer Nähe des Erntegebietes. Die geringe Distanz mit kurzen Transportwegen ist die Basis, um eine lückenlose Wertschöpfungskette zu ermöglichen und dabei Frische zu garantieren und die Produktion mit einer niedrigen Ökobilanz zu schließen.

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Ernte: Saisonstart im April

Bei der Ernte steht je nach Jahreszeit ein anderes Anbauland im Fokus, um eine ertragreiche Wertschöpfungskette zu erhalten. Die Saison startet in Europa im April mit der Holunderblüte gefolgt von Erdbeere, Rhabarber und Stachelbeere im Juni; Schwarzer Johannisbeere, Sauerkirsche, Himbeere und Schwarzbeere im Juli sowie Aronia, Blaubeere, Holunderbeere und Pflaume im August.

Im Spätsommer sind dann auch Weintrauben, Birnen und Äpfel an der Reihe. Die Saison schließen Hagebutten, Karotte und Rote Beete. Äpfel werden am längsten geerntet – die letzten Früchte werden im Dezember von den Bäumen geholt.

Die 3 Arten von Fruchtsäften von AUSTRIA JUICE

Aus den Früchten werden in den Produktionsstätten drei Arten von Säften gepresst, die aufgrund unterschiedlicher Vorzüge von den Kunden gekauft werden:


1. Direktsaft / NFC
Direktsaft ist intensiver und punktet mit einem stärkeren Mouthfeeling durch mehr Fruchtpartikel im Saft. Er schmeckt am frischesten und ist das qualitativ hochwertigste und teuerste Produkt.

2. Konzentrat
Bei der Herstellung wird der Frucht das Wasser entzogen, wodurch ein zähflüssiges Konzentrat ähnlich wie Honig entsteht. Konzentrat wird unter Hitze hergestellt. Es kann gut transportiert werden und spart 15 Prozent der Transport- und Lagerkosten ein.

3. Nektare
Diese niedrigsafthaltigen Fruchtsäfte setzen sich aus 30 bis 40 Prozent Fruchtsaftkonzentrat sowie Zucker und Aromen zusammen.

Wie hängt die Herstellung nun mit der Erntemenge zusammen? Für einen Liter 100-prozentigen Apfelsaft werden 1,3 Kilogramm Äpfel verarbeitet, für einen Liter Konzentrat kommen acht Kilogramm Äpfel in die Presse. Ein Liter Konzentrat reicht wiederum für sieben Liter Saft.
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Großteils händische Ernte

Die meisten Früchte werden händisch geerntet, wie zum Beispiel Erdbeeren, Äpfel, Birnen und Himbeeren, denn gerade für diese Fruchtsorten stecken die Erntetechniken auf maschineller Basis noch in den Anfängen. Längerfristig wird wohl kaum ein Weg vorbeiführen, stetig mehr Maschinen einzusetzen. „Arbeitskräfte sind knapp, denn die anstrengende Arbeit auf dem Feld oft bei großer Hitze ist nicht besonders attraktiv“, sagt Johann Amon, Director of Procurement bei AUSTRIA JUICE, „Dazu kommt, dass Menschen vom Land tendenziell in Städte ziehen.“

"Bei Äpfeln kommt die maschinelle Ernte zwar schon zum Einsatz, doch ihre Verwendung ist grundsätzlich in vielen Fällen nicht möglich, da die Plantagen noch nicht genügend Baumabstand für Maschineneinsatz haben“, sagt Johann Amon. Durch das Rütteln durch Maschinen an den Bäumen kann ein Teil der Ware leicht in Mitleidenschaft gezogen werden, was für den Frischmarkt weniger geeignet ist, die Wertschöpfungskette und der Ertrag für Saft bleibt davon aber unberührt.

Anders sind die Erntetechniken bei Aronia, teilweise Sauerkirsche, Schwarzer Johannisbeere und Karotten: Hier ist die maschinelle Ernte in der Landwirtschaft schon flächendeckend Gang und Gäbe.

Der Erdbeeranbau wurde in den letzten Jahren dahingehend optimiert, dass die Pflanzen nicht mehr am Boden direkt angebracht werden, sondern in Dämmen, die mit einem besonders nährstoffreichen Moos befüllt sind. Die Mikrobewässerung ermöglicht einen größeren Ertrag pro Hektar, was die Wertschöpfungskette optimiert. Durch die Höhe der Dämme, die bis zur Hüfte eines Erntehelfers reicht, können die Früchte schneller und einfacher abgeerntet werden.

Wertschöpfungskette: Frisch und schnell vom Feld ins Werk

Frische ist in der Wertschöpfungskette während und nach der Ernte das oberste Gebot – so vergehen zwischen der Abnahme am Feld und der Abfüllung maximal zwölf bis 24 Stunden. Binnen drei bis vier Stunden wird die frische Ware mit dem LKW ins Werk gebracht, wo die die Früchte gewogen und einem Qualitätscheck unterzogen werden. Ist die Qualität in Ordnung, werden die Früchte entladen, ansonsten wird sie zurückgeschickt.

Nach weiteren zwei bis drei Stunden erfolgt in der Wertschöpfungskette bereits das Pressen der abgenommenen Früchte. Der gewonnene Saft wird sofort gelagert – entweder in Fässern oder tiefgefroren, was vor allem bei den Beeren üblich ist, um ihre Farbe zu erhalten.

Fazit

Für Direktsaft, Konzentrat und die Herstellung von Nektaren werden bei AUSTRIA JUICE Früchte aus unterschiedlichen Anbaugebieten in Europa und China bezogen. Aufgrund des Standes der technologischen Entwicklung aber auch zur Schonung der Ressourcen wird ein Großteil der Früchte in der Wertschöpfungskette händisch geerntet. Zwischen der Abnahme vom Feld oder von den Bäumen vergehen in der Value Chain von AUSTRIA JUICE nie mehr als 24 Stunden. 

Sustainability Report 2019

 

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