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Alkoholische Getränke-Trends 2019

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Weltweit wächst der Markt für alkoholische Getränke. Vor allem Craft Bier und Cider, kalorienreduzierte Getränke, fertig gemixte Cocktails, innovative Spirituosen und Premiumprodukte sorgen jetzt für flüssige Gewinne.

Aufgrund der steigenden Nachfrage in den aufstrebenden Märkten wie Indien, China, Indonesien und Singapur erwarten Experten ein Plus von 3,1 Prozent am globalen Getränkemarkt für alkoholische Getränke (Quelle: researchandmarkets.com). Auch die bessere Verfügbarkeit etwa in Online Shops trägt zu dieser Entwicklung bei. Bier ist mit 4 bis 7%Vol. Alkohol das am meisten konsumierte alkoholische Getränk auf der Welt, gefolgt von Wein mit 6 bis 20%Vol. Alkohol und Spirituosen mit 40 bis 80%Vol. Alkohol. Europa hat laut Researchandmarkets.com beim Konsum von alkoholischen Getränken die Nase vorn. Frankreich ist dabei beim pro Kopf-Verbrauch führend, gefolgt von Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich. Bier machte in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden einen Anteil von 40,1 Prozent am gesamten Alkoholumsatz aus.

Alcoholic Drink Trends

Angeleitete & mobile Gesunderhaltung

Wie bei den Softdrinks macht auch bei den alkoholischen Getränken der große Gesundheitsboom nicht Halt: „Die größte Chance besteht darin, alkoholische Getränke gesünder zu machen, zum Beispiel durch natürliche Süßungsmittel, Kräuterzusätze und glutenfreie alkoholische Getränke“, berichtet Researchandmarkets.com in seinem Ausblick des Marktes bis 2023. In den kommenden Jahren werde es eine hohe Nachfrage der Verbraucher nach gesünderen alkoholischen Getränken geben.

Was aber hat die Digitalisierung mit den Trinkgewohnheiten zu tun?
Sehr viel! Denn die „Information economy“ nutzt digitale Tools, um unterschiedlichste Entscheidungen in allen Lebensbereichen zu treffen. Essen und Trinken ist einer davon.

Laut Verbraucherumfrage von GlobalData suchen 42 Prozent der Konsumenten aktiv nach Produkten, die ihre Gesundheit verbessern und ihre persönlichen Gesundheitsziele unterstützen.

Fakt ist: Mithilfe von Smartphone oder Tablet können Konsumenten heute Kaufentscheidungen schnell und gezielt zugunsten ihrer Gesundheit treffen. „Angeleitete Gesundheit“ – der Weg zu mehr Gesundheit unter Anleitung und mithilfe digitaler Produkte – ist für viele Teil des Alltags. Bereits 2015 verwendeten 17 Prozent der Konsumenten Smartphone Apps von Wearable-Devices dafür, ihre Ess- und Trinkgewohnheiten zu beobachten. Die Millenials – die 18-34-jährigen – verwenden digitale Tools am häufigsten. Sie neigen auch am stärksten dazu, diese in der Zukunft für Ernährungs- und Gesundheitszwecke einzusetzen.

(Quelle: GlobalData 2015 Q1 global consumer survey)

Tipp: Nutzen Sie Ihre Web- und Social Media Kanäle, um viele Informationen über Ihre Getränke anzubieten und Ihre Community in Kommunikationsprozesse einzubinden. Der kräuterbasierte Schlafdrink Snoooze macht es vor: Auf www.snoooze.co kann man seine kostenlose Kostprobe bestellen. Die Bewertungen der bereits Überzeugten lassen sich sehen!

Alkoholische Getränke-Trends

Vielseitige Craft Bewegung

Die Verbreitung von Craft Bier war und ist nicht zu stoppen – und das nicht nur in Europa: So hat laut Beverage Daily alleine in den USA der Umsatz von Craft Bier im Jahr 2018 um fünf Prozent zugelegt. Während es im Jahr 2007 lediglich 1.511 Craft Bier-Brauereien in den USA gab, brauen dort derzeit 7.000 solcher Brauereien ihre individuellen Biere, weitere 1.000 sollen dieses Jahr eröffnen. (Quelle: beveragedaily.com)

Auch Craft Cider und Spirituosen florieren: Konsumenten interessieren sich für Premium Craft Getränke aber auch für traditionelle Drinks wie Mead, das „fermentierte Honig-Getränk“, Ginger Beer und Gin. Nielsen berichtet über einen Umsatzzuwachs für Spirituosen in Dosen von 200 Prozent im Jahr. Trendige Alkoholkombinationen seien laut Beverage Daily etwa Jalapeño Margaritas, Picklebacks, Wein-Pops, alkoholische Slushies, Lychee Martinis, Holunder-Mixgetränke und Hard Seltzer. „The Spirit Business“ weist auf ein steigendes Angebot an alkoholreduzierten und alkoholfreien Spirituosen hin. Bemerkenswert sei auch der aufkeimende Trend bei Getränkeherstellern, die mit Getränken auf Cannabis-Basis experimentieren. Die Craft Cider Kategorie hat sich hingegen bereits am US Markt als Getränk für moderne Millennials fest etabliert und ist gut positioniert, um den Craft Bier Erfolg der letzten Jahre zu wiederholen. (Quelle: thespiritsbusiness.com)


Seedlip

seedlipdrinks.com (Bildquelle: Mintel)

Gesund „trinken“: Vollkommen frei von Zucker und Kalorien bietet Seedlip tatsächlich gesunde Spirituosen ohne Alkohol an.

Ready to drink: Praktisch, bunt und groß im Geschmack

Laut einer Umfrage von Mintel greifen 40 Prozent der Konsumenten zu alkoholischen Ready to drink (RTD) Getränken. 21 Prozent der befragten Personen über 22 Jahre bevorzugen aromatisierte Malzgetränke, 10 Prozent vorgemixte Cocktails, 17 Prozent vorgemixte Weingetränke, 14 Prozent alkoholische Soda-Drinks, elf Prozent alkoholischen Tee und sieben Prozent alkoholische Seltzer.

Convenience ist dabei ein entscheidendes Kauf-Kriterium, denn 46 Prozent begründen ihren Kauf von alkoholhaltigen RTD-Getränken damit, dass sie keine Vorbereitung erfordern. 41 Prozent schätzen die bessere Geschmacksvielfalt. Mehr als die Hälfte der Konsumenten wünschen sich RTD-Getränke, die sie zu jeder Zeit trinken können (54 Prozent).
(Quelle: Lightspeed/Mintel)

Spiked Seltzer

www.bonandvivspikedseltzer.com (Bildquelle: Mintel)

BON & VIV Spiked Seltzer ist nun mit weniger Alkohol (4,5% ABV) als die ursprüngliche Formel (6%) erhältich. Außerdem: Nur 90 Kalorien pro Dose, 0 Gramm Zucker, glutenfrei und mit natürlichen Aromen. Die Geschmackrichtungen: Birne-Holunderblüte, Schwarzkirsch-Rosmarin und Clementine-Hibiskus sowie Grapefruit, Cranberry, Zitronenlimette und Kaktusfeige.

Energy Drinks: Beliebt für Mixgetränke und jetzt gesünder

Wer alkoholische Getränke als fertigen Mix kauft oder diese selbst im Glas mischt, möchte auch auf Energy Drinks nicht verzichten. In den letzten fünf Jahren verzeichneten Energy Drinks besonders in Osteuropa – ausgenommen in der Ukraine – einen enormen Zuwachs. Sie sind eine der am schnellsten wachsenden Premium-Softdrinks, dabei führt Russland mit einem Marktanteil von 34 Prozent die Wachstumsraten an. Allerdings verlangen Konsumenten auch in diesem Segment nach neuen, gesünderen Rezepturen mit natürlichen Zutaten.

Einige Hersteller bieten bereits zuckerfreie Produkte an, die komplett auf natürlichen Zutaten basieren. Anstatt etwa Taurin kommen natürliche Wachmacher wie Koffein, Matcha-Tee, Guarana-Extrakt oder Ginseng zum Einsatz. Angereichert mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen, sollen Gesundheit und Wohlbefinden extra unterstützt werden.

(Quelle: Passport Energy Drinks in Eastern Europe, Dezember 2018)


Hiballs

www.hiball.com (Bildquelle: Mintel) 

Das Hiballs sprudelnde Energiewasser enthält nur sechs Zutaten: kohlensäurehaltiges Wasser, natürliches Aroma, Koffein, Ginseng und Guarana-Extrakt. Plus: B-Vitamine!

Fazit:

Der Markt für alkoholische Getränke wächst weltweit weiter. Craft Bier, Craft Spirituosen, Cider, kalorienreduzierte alkoholische Getränke, fertig gemixte Cocktails und Premiumprodukte werden auch künftig weiterhin eine verstärkte Nachfrage verzeichnen. Sowohl bei alkoholischen Getränken als auch bei Energy Drinks als beliebte Mixer setzt sich – ebenso wie bei Soft Drinks – der Trend zu mehr Natürlichkeit, Gesundheit und Wohlbefinden durch: Produkte mit weniger Alkoholgehalt, weniger Kalorien und ohne künstliche Zutaten werden bevorzugt in den Einkaufswägen landen.

Trend Report 2019

 

Gerd Diefenthäler

Gerd DiefenthälerAuthor

Innovation Manager

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